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Webinar-Rückblick · 28. Mai 2026

KI im Team
verankern.

Live-Webinar mit der Handelskammer Hamburg. Wie Führungskräfte den Rahmen schaffen, in dem KI im Alltag wirklich ankommt.

Nicht Technik, nicht Budget, nicht das richtige Tool – Führung ist der Hebel.

Format: Live-Webinar Zielgruppe: Führungskräfte & GF Veranstalter: Handelskammer Hamburg
Die Ausgangslage

Drei Zahlen, die alles erklären.

79%

der Führungskräfte wissen, dass ihren Teams grundlegende KI-Kompetenzen fehlen.

25%

der Mitarbeitenden fühlen sich bei KI von ihrer Führung ausreichend unterstützt.

15% 55%

KI-Akzeptanz im Team – wenn Führungskräfte aktiv den Rahmen schaffen.

Der entscheidende Hebel ist nicht Technik, nicht Budget, nicht das richtige Tool. Der entscheidende Hebel ist Führung.

Das Problem

Drei Vollzeitjobs.
Gleiche Ressourcen.

Führungskräfte stehen aktuell vor drei gleichzeitigen Anforderungen:

Anforderung 1

Tagesgeschäft
muss laufen.

Anforderung 2

Strategisches Denken & Handeln.

Anforderung 3

KI lernen, nutzen, vorleben.

Viele Unternehmen bleiben genau hier stecken, weil Führungskräfte versuchen, alle drei Dinge allein zu lösen.

Die Lösung liegt nicht in mehr Einsatz, sondern in klarer Rollenverteilung.

Die Lösung

Das 3-Ebenen-Modell:
Wer macht was.

WHAT?

Die 3 Ebenen eurer KI-Initiative.
Always start with WHY!

WHY - Geschäftsführung

Strategie, Budget, Richtung

„Wo wollen wir warum hin?"

HOW - Führungskräfte

Sicherheit, Enablement, Rahmen

„Wie kommen wir gemeinsam dahin?"

WHAT - Operative Mitarbeitende

Kompetenzaufbau, KI-Anwendung, Use Cases

„Was genau machen wir?"

Im Detail

Was jede Ebene konkret bedeutet:

Ebene 1 · WHY

Geschäftsführung

Strategische Richtung vorgeben. Zeit, Budget und Zugang freigeben.

„Wir machen das ernsthaft."

Ohne dieses klare Signal bleibt alles Experiment.

Ebene 2 · HOW

Führungskräfte

Rahmen schaffen. Geschützte Zeit, psychologische Sicherheit, Austauschformate etablieren.

Nicht selbst alles können müssen – aber den Weg freimachen.

Die Brücke zwischen Team und Geschäftsführung.

Ebene 3 · WHAT

Fachbereiche & Teams

Use Cases identifizieren – dort, wo die echten Schmerzpunkte liegen. Skills aufbauen, experimentieren, Lösungen testen.

Die besten Ideen kommen von hier, nicht von oben.

Wichtig: KI sollte nicht als separater Strategiestrang behandelt werden, sondern in die bestehende Unternehmensvision integriert werden. Die Leitfrage: „Wie kann KI auf unsere zentralen Unternehmensziele einzahlen?"

Der strukturelle Hebel

Das KI-Kompetenzteam.

Aufbau

  • 2–4 Personen aus verschiedenen Abteilungen
  • Hierarchieübergreifend – keine neue Stabsstelle
  • Kein IT-Projekt – neugierige Menschen, die das Unternehmen kennen
  • Klares Mandat mit min. 2 Std/Woche Zeitbudget

Aufgaben

  • Maßnahmen für KI-Wissensaufbau organisieren
  • Ansprechpartner für alle Abteilungen sein
  • Use Cases bewerten und priorisieren
  • Erfolge auf Übertragbarkeit prüfen
  • Blocker eskalieren

Mehr zum KI-Kompetenzteam →

Führung in der KI-Ära

Vier Eigenschaften,
die jetzt zählen.

01

Radikale Selbstreflexion

Die eigenen Arbeitsweisen, blinden Flecken und Stärken kennen. KI als Sparringspartner für die eigene Führungsarbeit nutzen – nicht nur für operative Aufgaben.

02

Proaktive Lernagilität

Aktiv lernen wollen, nicht nur delegieren. KI-Kompetenz wächst exponentiell – wie Klavier spielen. Die ersten Wochen sind frustrierend, aber wer die Routine durchhält, kann irgendwann „vom Blatt spielen".

03

Psychologische Sicherheit

Nicht fragen „Nutzt ihr schon KI?", sondern „Was blockiert euch?" Fehler und Umwege als Teil des Prozesses behandeln, nicht als Versagen. Wenn eine Annahme nach drei Monaten falsch war, ist das kein Scheitern – das ist der Prozess.

04

Empathische Change-Kommunikation

Auf die unterschiedlichen Bedürfnisse, Ängste und Blocker im Team eingehen. Fehlannahmen offen korrigieren. Vertrauen und Orientierung geben – statt Ergebnisse einzufordern.

Sofort anwendbar

Vier Methoden,
heute startklar.

Verwalter-vs.-Enabler-Log

Individuell · 5 Min/Tag

Jeden Abend 5 Minuten: 3–5 tatsächliche Hauptaktivitäten des Tages aufschreiben. Jede markieren: M (Management/Verwaltung) oder E (Enablement/Gestaltung).

Nach einer Woche die gesammelten Daten in KI geben und fragen: Wo stehe ich? Wo sind meine Hebel? Was könnte ich delegieren oder automatisieren, um mehr Zeit für Enablement zu gewinnen?

6-Wochen-Reflexion

Team · 5–10 Min/Tag

Alle Mitarbeitenden füllen täglich 5–10 Minuten ein einfaches Reflexionsblatt aus:

  • Was ist mir gelungen?
  • Was hat mich genervt?
  • Haben wir ein Problem ohne Lösung?

Daraus entstehen Daten, die KI-Potenziale sichtbar machen – ohne dass jeder einzelne das bewerten muss.

KI-Weekly

Team · 20 Min/Woche

Jedes Teammitglied teilt in maximal 60 Sekunden eine Erkenntnis der Woche: größter Blocker, cleverster Hack, interessanteste Idee, lustigster Fail. Alle hören aktiv zu und notieren: Habe ich ein ähnliches Problem? Habe ich das schon gelöst?

Am Ende: Wer tauscht sich diese Woche zu was aus?

Plus: Das Meeting wird transkribiert und mit einem spezifischen KI-Prompt ausgewertet – nicht als Standard-Zusammenfassung (Tasks, To-Dos), sondern als Führungsinstrument: Wer könnte zusammenarbeiten? Welche Ideen sind übertragbar? Wo sind die echten Blocker?

KI als Sparringspartner

Individuell · Jederzeit

KI nutzen, um sich selbst Fragen zu eigenen Arbeitsweisen, blinden Flecken und Entscheidungen stellen zu lassen. Nicht die erste Antwort nehmen – nachbohren, eigene Situation schildern, spezifisch werden.

Die erste Antwort ist generisch. Der Wert entsteht im Dialog.

Anleitung dafür → Übung: KI als Sparringspartner für die Strategieentwicklung

Für Montag morgen

Drei Schritte.
Konkret, klein, sofort.

01

Das klare Signal geben – und meinen.

2× 30 Minuten pro Woche als geschützte KI-Experimentierzeit im Kalender blocken. Für das gesamte Team. Selbst mitmachen und sichtbar sein.

Kein Extra-Termin – eine Umwidmung.

02

Das KI-Weekly einführen.

20 Minuten pro Woche. Feste Struktur. Jeder teilt, jeder hört zu. Transkribieren und auswerten.

Wissen wird geteilt – ohne dass große Workshops nötig sind.

03

Neugierige Menschen als Kernteam.

2–3 Personen ansprechen. Kein Bewerbungsverfahren – ein Gespräch. Mindestens 2 Stunden pro Woche Zeitbudget geben.

Neugier ist wichtiger als Technik-Wissen.

Drei Takeaways

Was bleibt.

01

KI-Einführung ist selten eine Frage von Technik oder Budget. Es ist eine Frage von Rollen, Rahmen und Ritualen.

02

Wenn dein Alltag aktuell daraus besteht, Chaos menschlich abzufedern, bist du keine Führungskraft – du bist Systemkompensation.

03

Nachhaltige KI-Adaption funktioniert nur, wenn sie top-down und bottom-up gleichermaßen gelebt wird – mit einem Kernteam, das als Brücke dient.

Anschluss-Gespräch

Wann sich ein Gespräch
mit Anna lohnt.

Anna begleitet Unternehmen (schwerpunktmäßig bis 1.000 Mitarbeitende) bei der strukturierten KI-Transformation – von der Strategieentwicklung bis zum lernenden System.

Ein Gespräch lohnt sich, wenn ihr vor einer dieser Situationen steht:

  • Ihr habt KI-Lizenzen, aber die Nutzung stagniert – und ihr wisst nicht, woran es liegt.
  • Ihr möchtet ein KI-Kompetenzteam aufbauen – braucht aber Unterstützung bei Struktur, Mandat und Onboarding.
  • Ihr sucht einen strukturierten Weg, KI-Kompetenz im gesamten Team aufzubauen – nicht nur bei den Enthusiasten.
  • Ihr möchtet eine KI-Strategie entwickeln, die auf eure bestehenden Unternehmensziele einzahlt.
  • Ihr habt Workshops gebucht, aber der Transfer in den Alltag funktioniert nicht.